Ausbildung (Nähen und Häkeln)

 
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Unser Ziel ist, Frauen aus armen Verhältnissen an Industrie-Nähmaschinen und im Bast-Häkeln auszubilden, damit sie in Nähfabriken bzw. in der Selbstständigkeit Arbeit finden können. 

Industrie-Nähen

Junge, arbeitslose Frauen mit schlechter Schulbildung und oft bereits früh alleinerziehende Mütter, haben bei uns die Möglichkeit, in einem Intensiv-Lehrgang die Grundlagen des Industrienähens zu erlernen. Sie müssen nur fürs Mittagessen einen kleinen Beitrag bezahlen – die Ausbildung selbst ist umsonst. Wir verlangen aber, dass sie sich an die Schulregeln halten, um sie so für die Arbeitswelt vorzubereiten: Pünktlichkeit, Sauberkeit, Selbständigkeit, anständiges Betragen etc. sind uns wichtig. Noch wichtiger ist uns aber, dass sie auch Jesus kennenlernen und neue Hoffnung für ihr Leben erhalten. Gerade in den Nähfabriken, wo das Zusammenleben nicht einfach ist, braucht es Leute, die wiederum ein Licht für andere sind.

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Hery

Nählehrerin

Hery ist seit einigen Jahren ein treues Gemeindemitglied. Mit ihrer 15 Jahre langen Erfahrung in Nähfabriken kann sie unseren Frauen alles Nötige zur Industrie-Näherin beibringen. Als Mutter von 3 Teenagern hat sie auch ein offenes Ohr für die Probleme der jungen Frauen.

 

Bast-Häkeln

Die meisten Frauen, die bei Nehemia um Hilfe bitten, haben keine Arbeit, weil sie keine Ausbildung haben. Vielen fällt das Lernen schwer, weil sie weniger als fünf Jahre zur Schule gegangen sind. Auf der Suche nach einer einfachen Arbeit, die in kurzer Zeit erlernbar  ist, kam unserer Mitarbeiterin Cla die Idee, diesen Frauen das Bast-Häkeln beizubringen. Bast, auch Raphia genannt, ist eine Pflanzenfaser, die von der in Madagaskar verbreiteten Raphia-Palme stammt. Die Frauen kommen tagsüber ins Nehemia Zentrum, wo sie gemeinsam häkeln und essen sowie wie aus der Bibel lernen. Auch die anschließende Verarbeitung mit der handbetriebenen Nähmaschine bedeutet zusätzliches Einkommen für diese Frauen. Die fertigen Produkte wie etwa Taschen oder Hüte werden wenn immer möglich in der Schweiz verkauft. Ziel ist jedoch nicht der Profit für Nehemia, sondern die Hilfe zur Selbsthilfe für Frauen in Not.

Eine Auswahl handgefertigter Taschen aus unserer Produktion gibt es in Katja`s Onlineshop:

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Cla

Zentrums-Managerin und Raphia Verantwortliche

Seit dem Erwerb des Zentrums (2011) wohnt Cla mit ihrem Mann auf dem Nehemia-Gelände, wodurch sie in viele Verantwortungsbereiche hineingewachsen und in den meisten Nehemia-Projekten und der Gemeindearbeit involviert ist.

Über 100 Frauen jährlich können wir so ausbilden, dass sie eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Willst du uns speziell bei diesem Projekt unterstützen, weiter zu wachsen?

Mahoby

Ehem. Auszubildende

Ich danke Nehemia, denn hier wurde mein Leben verändert. Ich war ständig voller Sorgen, weil ich nicht verheiratet bin, jedoch für meinen Sohn und meine betagten Eltern sorgen muss. Hier habe ich gehört, dass Gott mich retten kann... Jetzt arbeite ich hier bei Nehemia und bin Gott dankbar, weil ich ein regelmäßiges Einkommen habe.

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