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7 Wochen in Madagaskar, die mein Leben geprägt haben!

Aktualisiert: 8. März 2023


Diana (22) und Lea (20) vor dem Nehemia-Tor

Es war wirklich eine besondere Zeit! Mein Name ist Lea und ich bin 20 Jahre alt. Im Rahmen meiner Ausbildung an der Bibelschule Breckerfeld durfte ich für knapp 2 Monate zusammen mit meiner Studienkollegin Diana ein Praktikum bei „Nehemia Madagasikara“ machen, in einer völlig anderen Kultur, auf einem völlig anderen Kontinent. Meine anfängliche Sorge, mich in den ersten Tagen etwas verloren zu fühlen, hat sich absolut nicht bestätigt. Zwar war natürlich zu Beginn alles neu, aber ich wurde gut aufgenommen und nicht überfordert. In den ersten Wochen bestand meine Aufgabe hauptsächlich in der Mitarbeit beim Kindergarten. Herausfordernd war dabei die Kommunikation mit den Mitarbeitern und den Kindern, da ich nicht wirklich Französisch spreche. Jedoch war dies letztendlich nicht sehr problematisch, da ich hier wieder mal in besonderer Weise feststellen konnte, dass Kommunikation nicht nur über Sprache funktioniert.


Spaß beim Bauen für Groß und Klein im Nehemia-Kindergarten

In den letzten Wochen meines Praktikums habe ich in einen anderen großen Aufgabenbereich hineingeschaut, in die Druckerei für Jüngerschafts-Bibelhefte. Zwar war die Arbeit hier eher einseitig, dennoch hat sie mir viel Spaß gemacht. Für mich war es eine wunderbare Erfahrung, so viele neue Menschen kennen zu lernen und einen Einblick in die vielfältige Arbeit von Nehemia zu erhalten. Langeweile? Fehl am Platz! Immer wieder haben wir spannende Dinge erlebt, so sind wir bspw. mit raus aufs Land gefahren, wo wir kleine Geschenke für die Schulkinder vorbereiten durften und beim Bauen der Fußballtore geholfen haben. Sehr eindrücklich war für uns außerdem ein Besuch im Gefängnis, er hat uns neu vor Augen geführt, wie gut wir es haben und wie dankbar wir für alle „Selbstverständlichkeiten“ in unserem Leben sein dürfen. Schlussendlich kann ich nur sagen, dass ich die Zeit hier unglaublich genossen und geschätzt habe, neue Erfahrungen sammeln konnte und in meiner Persönlichkeit gewachsen bin. Ich kann also jedem, der die Möglichkeit hat, es nur ans Herz legen, den Schritt mit Gott zu wagen und für ein paar Wochen oder Monate her zu kommen. Es lohnt sich!


Beim Bauen von Fußballtoren für Schulkinder eines Dorfes
Jüngerschafts-Bibelhefte drucken und an die madagassischen Familien verteilen gehörten zu Leas und Dianas Aufgaben


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